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Prüfung der Haftfestigkeit an der Zahnoberfläche unter Anwendung des Ritztestes
 
Zusammenfassung:
 

Die Prüfung wies die Richtigkeit der Annahmen der Hersteller des Sandstrahlsystems nach. Tatsächlich ist die Haftfestigkeit mit verschiedenen Bindematerialien an der Zahnoberfläche deutlich höher als beim herkömmlichen Bohrverfahren mit der Turbine.

Empirische Daten zeigen, dass die Haftfestigkeit im Vergleich des Niederdrucksandstrahlsystems Sandman Futura mit der herkömmlichen Bohrmethode um 72% bis 117% steigt. Die Zahlen bestätigen, dass der Anstieg so hoch ist, dass er Einfluss auf die zahnärztliche Praxis hat, die das Sandman Futura System einsetzt. Das Ergebnis bestätigt auch Fazite aus vielen vorherigen Studien, z.B. aus der Studie der Katholischen Universität Leuven, Zahnmedizinische Fakultät, die in den Jahren 2007-2008 von Prof. Van Meerbeck und Prof. Lambrechts durchgeführt wurde.

Die Prüfung zeigt außerdem, dass die Haftfestigkeit bei Anwendung des Niederdrucksandstrahlens deutlich höher als bei Anwendung des Hochdrucksandsrahlens mit Wasserspray ist.

Fazite aus empirischen Daten aus der Studie:

  • Sandstrahlen ohne Wasserspray bildet das bevorzugte Verfahren zur Bearbeitung der Zahnoberfläche, Anwendung von 45 Mikrometer großen Partikeln sorgt für eine höhere Haftfestigkeit, aber bereits 29 Mikrometer große Partikel garantieren eine deutlich höhere Haftfestigkeit als andere Methoden und lassen die Sensibilität reduzieren.

Der Einsatz des Sandstrahlens eliminiert das Risiko von Mikrofrakturen und eventuellen künftigen Komplikationen wie Sekundärkaries und Füllungsverlust.
 
Quelle: Die Studie wurde an der Schlesischen Technischen Universität in der Abteilung für Biomedizinische Technik durchgeführt.

 

 

Effektivität der Technologie des Sandstrahlens

 

Fissuren und Grübschen, die effektiv versiegelt wurden, lassen die Entstehung von Karies und Okklusionsveränderungen reduzieren bzw. völlig verhindern. Die Wirksamkeit des Versiegelungspräparat hängt von seiner Integrität ab.

Der Vergleich der Mikro-Lecks bei Fissuren- und Grübchenversiegelung nach der Anwendung eines herkömmlichen Jet-Bohrers und des Sandstrahlverfahrens zeigte, dass die Zahnoberfläche nach dem Sandstrahlen weniger Mikro-Lecks aufweist und die hochrauhe Schmelzoberfläche die Integrität des Versiegelungspräparates verbessert.

Bei der Beurteilung der Wirksamkeit der Sandstrahltechnologie wurden die Zähne unter Anwendung eines säurefreien Versieglers mit dem Auslassen der Ätzungsphase im Bindeverfahren vorbehandelt, was zur Verkürzung der Behandlungsdauer und Zeit des Patienten auf dem Zahnarztstuhl um ein Drittel führte.

 

Quelle: International Journal of Pediatric Dentistry 1999, 9, 133-140